Freiheit, ein Wort mit vielen Gesichtern

Ich schreibe ab und zu hier in diesen Blog, in letzter Zeit ist es wieder ein wenig eingeschlafen, aber damit war zu rechnen. Keiner hat immer etwas wichtiges zu sagen und wenn es nicht wichtig ist, sollte man es besser für sich behalten. Doch so manches Mal fange ich an etwas zu schreiben und dann veröffentliche es nicht. Die Gründe sind recht zahlreich, entweder war das Thema nicht so ergiebig wie ich am Anfang gehofft habe, oder ich habe schlicht weg die Lust an meinem Artikel verloren, weil das Thema, dass ich mir ausgesucht habe zu schwammig und zu groß ist um es in weniger als 500 Worten abzufrühstücken. Es gibt sicher Leute, die auch die größten Themen in wenigen Worten darstellen können, aber diese Gabe ist mir nicht gegeben und ich habe an mich und mein Geschriebenes immer den Anspruch, dass der potentielle Leser etwas mit nimmt, einen Ansatz für einen Gedanken etwa.

Eines der Themen, die mich immer wieder beschäftigen, zu denen ich auch schon einige Artikel begonnen habe zu schreiben ist Freiheit. Keiner dieser Artikel ist über diesen Anfangs-Status je hinaus gekommen, denn ich finde es schwierig dieses Thema objektiv zu betrachten.  Nichts sorgt für so viel Streit wie der Wunsch nach Freiheit. Jeder Mensch wünscht sich, sein Leben so leben zu können, wie er es für richtig hält, keiner mag es wenn ein anderer ihm die Butter vom Brot nimmt und keiner mag Regeln, die er nicht selbst aufgestellt hat. Doch sehen die meisten ein, dass es zumindest einige Regeln geben muss, damit man mit anderen Menschen in einer Gemeinschaft leben kann. „Du sollst nicht töten“ ist eine Regel, die von den meisten Menschen als sinnvoll erachtet wird. „Was du nicht willst, was man dir tu, das füg auch keinem andren zu“ ich auch eine Regel, die recht großen Anklang findet. Doch am Ende des Tages gelten diese Regeln nur für Leute, die sich daran halten. Jeder Mensch hat die Freiheit, sich dagegen zu wehren und keiner kann ihn davon abhalten. Beispiele dafür finden sich zu Hauf. Moral ist ein menschliches Konstrukt und sorgt dafür, dass wir in einer Gesellschaft zusammen leben können, doch sie beschneidet auch die Freiheit, etwas tun oder lassen zu können. Hinter jedem Gebot der Moral steht ein „Du MUSST…“ ein Satz, der im Gegensatz zu dem steht, was viele als Freiheit betrachten. Müssen bedeutet keine Wahl zu haben.

Doch ein schönes Bild von einer Welt, in der es keine Regeln, weder gesetzliche noch moralische, wird im Computer-Spiel „Bio Shock“ gezeichnet. Dort hat ein reicher Großindustrieller eine Stadt unter Wasser gebaut, in der Künstler, Wissenschaftler und alle anderen, die keine Lust haben einem anderen Menschen Rechtschaffenheit abzulegen einen Ort finden, der sie von allen Fesseln entbindet, der sie frei macht zu tun und zu lassen, was auch immer ihnen in den Sinn kommt. Das Ergebnis ist nicht das Utopia, was er sich erträumte, sondern viel mehr ein Albtraum, in dem Chirogen nach Picassos Vorbild Körper gestalten, die Kunst Morde beinhaltet und keiner dem anderen mehr vertrauen kann.

Freiheit macht nicht immer frei, schon gar nicht, wenn alle frei sind zu tun und zu lassen, was auch immer ihnen in den Sinn kommt…

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Published in: on März 12, 2013 at 9:06 pm  Schreibe einen Kommentar  

Sei schlau, bleib blöd

Ich lese grade ein Buch, dass da heißt „The world according to Clarkson“. Das Buch wurde von Jeremy Clarkson geschrieben, einem englischen Journalist, der hier in Deutschland vor allem durch seine Auto-Show „Top Gear“ bekannt sein dürfte. In seinem Buch geht es um alles und nichts, es ist eine Ansammlung verschiedener Anekdoten die ihn dazu bringen, seine Meinung über verschiedene Themen kund zu tun. Wer britischen Humor zu schätzen weiß wird bei dem Buch auf jeden Fall auf seine Kosten kommen, doch darum geht es mir in diesem Artikel nicht wirklich. Mir geht es vielmehr um einen Gedanken, den ich daraus entnommen habe.

In einem der Karpitel geht es darum, dass Clarkson sich darüber beschwert, dass zu viel Wissen das Leben komplizierter macht. Ein Mensch, der sich die Zeit nimmt einen Sachverhalt wie einen Konflikt von allen Seiten zu beleuchten steht meist vor dem großen Problem, dass er nicht genau sagen kann ob er „dafür“ oder „dagegen“ ist, weil beide Seiten gute Argumente haben und es deshalb unmöglich ist eine Entscheidung zu treffen. Je weniger man weiß, desto leichter ist es, sich eine Meinung zu machen. Kennt man zum Beispiel nur eine Seite der Medaille ist es sehr einfach. Clarkson führt in seinem Beispiel den Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis an. Kennt man nur die eine oder die andere Sicht der Dinge ist es leicht zu sagen: “ Die bösen, bösen Palästinenser sind alles Terroristen, die einen völlig friedlichen Staat wie Israel zu einen Krieg zwingen, den sie nicht wollen.“ Genau so lässt sich dann aber auch sagen: „Die bösen, bösen Israelis lassen nicht zu, dass die Palästinenser einen eigenen Staat gründen können, obwohl sie durchaus ein geschichtliches Recht darauf hätten. Ihre Dickköpfigkeit ist der ganze Grund für die immer währenden Unruhen.“ Beide Seiten beleuchten den selben Konflikt, beide Seiten kommen mit einem Minimum an Informationen aus und sind deshalb recht leicht zu vertreten. Jetzt gibt es natürlich in jedem Lager Leute, die sich eingehender mit dem Konflikt auseinander gesetzt haben, die Daten und Fakten besser kennen und anhand dieser Daten und Fakten sagen können, warum die eine Seite im Recht ist und die andere eben nicht. Doch der Punkt ist, dass es eben auf beiden Seiten diese Leute gibt und man als unbeteiligter dritter unmöglich sagen kann, dass die Argumente der einen Seite einleuchtender sind als die der anderen. Wir können unsere moralischen Grundsätze in die Diskussion mit einbringen, doch da diese Grundsätze sogar situationsbedingt wandelbar sind bleibt am Ende nur zu sagen, dass man zu diesem Thema keine Meinung hat.

Worauf Clarkson in seiner Argumentation hinaus möchte ist, dass beide Seiten eines Konflikts „Recht“ haben und das es deshalb schwierig bis unmöglich ist, sich für eine der beiden Seiten zu entscheiden, wenn man alle Wahrheiten und Standpunkte gehört und alle Fakten und Daten mit einbezogen hat. In einer Welt, in der die Medien nicht wertungsfrei berichten, in der der Slogan der am häufigsten verkauften Zeitung „Bild dir deine Meinung“ ist wird es immer Leute geben, die zu jedem Thema eine Meinung haben. Ob diese Meinung auf Fakten basiert oder nicht ist völlig unerheblich, denn darum geht es bei Meinungen nicht. Sie drücken aus, was wir denken und sind leichter zu fassen, wenn man wenig weiß und das wenige, was man weiß in „schwarz und weiß“ gehalten ist. Traurig aber wahr…

Published in: on März 7, 2013 at 12:50 pm  Comments (1)  

Comics dieser Tage…

Ich bin ein Fan von Comics, wer meinen Artikel über Batman und Twilight gelesen hat wird davon sicher nicht wirklich überrascht sein. Doch scheine ich zu einer aussterbenden Art zu gehören, denn in einer Welt in der unbewegte Bilder entweder Werbung und Kunst sind finden Comics immer weniger Beachtung. Vor nicht all zu langer Zeit musste ich mich sogar mit einer Dame auseinandersetzen, die davon überzeugt war, dass Batman ein Typ ist, der sich für eine Fledermaus hält… Das schlimmste daran war, dass diese Person sich selbst einen Künstler nennt und dennoch keine hohe Meinung von Comics hat.

Natürlich ist es immer eine Geschmackssache ob man auf Comics steht oder eben auch nicht, doch sie einfach als „dämliche und kindisch“ ab zu tun und in ihnen nicht mehr zu sehen als kurzweilige Unterhaltung wird ihnen einfach nicht gerecht. Zwar sind die großen Zeiten des Comics vorbei, doch alleine die vielen Comic-Verfilmungen der letzen Jahre sollten zeigen, dass ein Interesse an den Helden vergangener Tage auch heute noch vorhanden ist. Die meisten Comics sind nichts für Kinder, denn sie behandeln Aspekte unserer Welt, die ein Kind nicht versteht, weil es sie noch nicht verstehen kann. Nehmen wir Superman zum Beispiel: Er ist ein Alien von einem anderen Planeten, der als Säugling auf die Erde gekommen ist um seiner Vernichtung zu entgehen. Er wird von einem Ehepaar aufgezogen, dass ihm beibringt, dass Recht und Wahrheit das höchste Gut sind und das man keine Probleme damit löst den anderen mit Gewalt zu unterdrücken. Superman tötet seine Gegner nicht, er lässt sie einsperren und führt sie ihrer gerechten Strafe zu. Die Werte, die Superman verkörpert sind vielen Menschen, auch in der Regierung der Vereinigten Staaten ein Dorn im Auge, weshalb auch sie neben den sonstigen Gefahren die auf ihn lauern versuchen ihn zu vernichten, zu korrumpieren oder sich seiner zu entledigen. Doch trotz all dieses Gegenwinds gelingt es dem Helden am Ende immer den Sieg davon zu tragen, seine Werte nicht zu verraten und keinen Menschen zu verletzen.

Superman ist nur eines von vielen Beispielen, die zeigen wie schwer es ist ein guter Mensch zu sein, auch wenn man über alle Zweifel erhaben zu sein scheint. Doch er zeigt auch, dass es nicht unmöglich ist im Kampf mit dem „Bösen“ seine Ideale nicht zu verraten. Doch in den vielen, vielen tausend Comics die seid den 1930ern erschienen sind gibt es nicht nur diese große Wahrheit, die über allem steht. In jedem Comic gibt es eine eigene Botschaft, nicht immer ist sie neu, selten ist sie von solcher Bedeutung wie sie die übergeordnete Botschaft ist, doch jede hat ihre Berechtigung. Und Superman ist nur eines von vielen Beispielen die sich hier anführen lassen würden. Batman, der trotz seiner traumatischen Erlebnisse in der Kindheit sein Leben in den Dienst einer Stadt stellt, die ihn zwar braucht aber nicht will. Hellboy, der Sohn des Teufels, der trotz seiner Abstammung Dämonen jagt um die Menschen die ihm wichtig sind zu beschützen. Diese Liste könnte man noch lange, lange fortführen. Comics sind kein Kinderkram. Sie sind mit Bildern untermalte Geschichten, wie sie kein anderes Genre hervorbringen kann. Sie verbinden das Beste aus Film und Buch und sie nicht als Kunst zu bezeichnen zeigt, wie ignorant manche Menschen in unserer Welt sind…

Published in: on Oktober 31, 2012 at 7:14 pm  Comments (2)  

Der Mann in unserer Zeit

Ein Freund von mir hat angeregt, dass ich mich in diesem Blog auch einmal mit eben diesem Thema auseinandersetze. Denn wir leben in einer Welt, in der der „dominante“ Mann als Alleinverdiener und Ernährer der Familie ausgedient haben soll und sich weil er nicht mehr auf bestimmte rollenspezifische Vorurteile achten muss geben kann, wie er möchte. Doch genau hier liegt das Problem, zumindest meiner Ansicht nach. An dieser Stelle möchte ich schon mal vorweg einfügen, dass es sich hierbei nur um meine bescheidende Meinung handelt, die keinen Anspruch auf Absolutheit hat.

Das Bild des Mannes wird immer mehr verwaschen. Männer können Schals als modische Accessoires tragen, wir können uns schminken und an allen Stellen des Körpers rasieren, wenn wir nur wollen. Auch wenn ich mir mit dem wollen da nicht mehr so sicher bin. Durch diese Freiheiten, die sich ergeben und durch das gleichzeitige immer „stärker“ werdende schwache Geschlecht wird das Bild von einem Mann immer verwaschender und verzehrter. Auf einmal muss ein Mann ein verträumter Künstler sein, der sich modisch kleidet und Gedichte oder Lieder schreibt, weil er seine Gedanken, die so konfus in seinem Kopf umherschweben nur auf diese Art und Weise ordnen kann. 

Wenn ich mir anschaue, was sich dieser Tage alles „Mann“ nennt wird mir schlecht. Sicher, jedem das seine und so weiter, aber muss das wirklich sein? Ein Mann muss meiner Meinung nach selbstsicher sein, groß, stark und mit markantem Gesicht. Ich entspreche diesem Idealbild auch nicht in allen Punkten, aber wenn ich durch die Stadt gehe und auf den ersten Blick nicht sicher sagen kann ob die Menschen, die an mir vorbei gehen Mädchen oder „Männer“ sind, dann ist irgendwo irgendwas gewaltig schief gelaufen. Männer und Frauen sind nicht gleich, das sollte irgendwann einmal in den Kopf der Menschen gelangen. Das heißt nicht, dass ein Mann einer Frau in allen Punkten und überhaupt überlegen ist, doch er ist eben anders. Und warum in Gottes Namen sollte man diese Unterschiede nicht zeigen dürfen? Ich habe oft das Gefühl, das weil ich mich nicht rasiere und weil ich nicht jeden Morgen mein Make-Up auflege, ich in dieser Welt wie ein Dinosaurier behandelt werde. Ein Relikt aus einer Zeit, in der ein Mann nur ein Stück Kernseife und Wasser brauchte für die tägliche Körperpflege. Das ist natürlich überspitzt ausgedrückt, doch es macht den Punkt hoffentlich deutlich.

Ich will hier auch keine Revolution anzetteln, von wegen Männer an die Macht oder so einen Quatsch, ich möchte lediglich, dass Mann auch Mann sein darf, ohne dafür komisch angeschaut oder belächelt zu werden. Wenn es Jungs gibt, die sich wie Mädchen anziehen ist das für mich in Ordnung, doch sollte Mann trotzdem die Möglichkeit haben an den alten Werten fest zu halten …

 

 

Published in: on Februar 3, 2012 at 12:39 pm  Comments (1)  

Musik ist die Zukunft der Lyrik…

Ich habe grade einen Artikel über Leonard Cohen gelesen, in dem der Autor eben diesen Ausspruch tat. Im Zusammenhang gesehen hat er das gesagt, weil Mr.Cohen bevor er sich der Musik zu wandte, selbst Autor war, jemand der neben Prosa auch lyrische Werke verfasste. Doch eines Tages lief die ganze Sache nicht mehr, sein vierter und letzter Gedicht-Band wurde von den Kritikern sehr unterschiedlich bewertet. Daraufhin brach Cohen zu neuen Ufern auf und begann sich voll und ganz der Musik zuzuwenden. Dieser Schritt scheint mir nicht ganz unbegreiflich, schließlich wurde er auch mit unglaublichem Erfolg gekrönt.

Doch bin ich mir nicht ganz sicher, ob es rechtfertigt zu sagen, die Zukunft der Lyrik liegt in der Musik. Klar erlebt die Singer-Songwriter Szene ein ziemliches Comeback, doch wie bereits gesagt, es ist nichts, was es nicht auch schon vorher gegeben hätte. Doch kann ich mir keine rechte Meinung zu der These bilden. Und das hat folgenden Grund: Es gibt Millionen von Kindern und Jugendlichen, die sich eine Gitarre schnappen zwei oder drei Akkorde darauf spielen lernen und Texte dazu zu schreiben. Der Grund dafür ist denke ich immer noch, dass man davon träumt, mit diesem Instrument reich un berühmt zu werden. Die Gitarre ist aufgrund ihrer Vielseitigkeit in Form und Klang (z.B. gibt es Konzertgitarren, Westerngitarren, E-Gitarren usw) und weil sie recht leicht zu lernen ist ein Instrument, das in fast allen Musikrichtungen vertreten ist. Darum deckt man, wenn man es beherrscht, ein recht großes Spektrum an Musik ab. Zum Zweiten und ich bin mir nicht ganz sicher, wie ausschlaggebend das vor allen für viele Jungen im Teeny Alter ist, hält sich immer noch das Gerücht, dass Jungs, die Singen und Gitarre spielen können leichter Mädchen abschleppen können. Die meisten dieser Menschen werden es als Musiker oder Lyriker in ihrem Leben nicht besonders weit bringen.

Aber auf der anderen Seite gibt es da noch die einigen wenigen, die ihr Instrument tatsächlich nur zur Unterstützung ihrer Texte gebrauchen, bei denen es tatsächlich um die Aussage im Lied an sich geht. Ich bin davon überzeugt, dass Clueso oder wie auch immer der gute Mann geschrieben wird oder Bosse niemals so erfolgreich gewesen wären, wenn sie ihre Texte gesammelt hätten, um sie als Gedicht-Band zu verkaufen. So etwas lesen die meisten einfach nicht mehr, was zu großen Teilen daran liegt, dass die meisten Menschen nicht mehr lesen. In sofern ist die Lyrik, die wirklich breit im ganzen Volk verbreitet, ist die, die in Form von Musik unter die Leute gebracht wird. Gedichte vorgetragen um Menschen zu berühren, nicht weil die Musik, die sie verpackt unglaublich kunst- oder anspruchsvoll ist.

Wie bereits gesagt, ich kann mir noch nicht wirklich eine feste Meinung bilden, aber das muss ich auch nicht. Ich finde die Aussage an sich zwar nicht falsch, aber ich würde ihr auch nicht zu hundert Prozent zustimmen, da ich der Meinung bin, dass es auch Musik gibt, die völlig ohne Text auskommt und mehr sagen kann, als tausend Worte. Und mit diesen etwas schwülstigen, klischeegeschwängerten Abgang verabschiede ich mich, bis zum nächsten Mal 😛

Published in: on Januar 27, 2012 at 4:46 pm  Comments (3)  

Ist die Welt nicht abgefahren?

Ich habe mich hier schon etwas länger nicht mehr aktiv beteiligt, weil die Zeit gefehlt hat und aus tausend weiteren Gründen, die die Welt und die Menschen, die sich hier auf meinen Blog verirren nicht besonders interessieren. Wie auch immer, ich stöberte heute also ein bisschen durch WordPress und da fiel mir wieder auf, wie merkwürdig die Welt doch mittlerweile läuft. Denn ich habe das Gefühl, dass es tausende Blogs gibt, die einzig und allein dazu da sind, damit sich Menschen in ihrem eigenen Selbstmitleid suhlen können. Diese Idee ist mir gar nicht gekommen als ich meinen Blog gestartet habe, denn wer möchte schon mein tägliches Geweine hören? Doch anscheinend gibt es ja Menschen die sich diese Texte durchlesen und dann schlaue Kommentare dazu verfassen.

Meine Frage ist natürlich jetzt; warum machen die Menschen das? Was hat ein Mensch davon, sich öffentlich über seine Gefühlswelt so auszulassen? Die offensichtlichste Antwort, die mir in den Kopf kam war, dass sie keine Freunde haben und das das Internet herhalten muss. Doch das scheint in den meisten Fällen nicht der Fall zu sein. Die Leute schreiben zwar auch über ihre Probleme mit ihren Mitmenschen, aber meist auch, dass sie ihre zerrüttete Seelenlage nicht verstehen, weil sie eben doch Freunde und Bekannte haben, den sie Vertrauen und denen sie Vertrauen. Damit scheidet keine Freunde als Grund für mich auch aus. Zumindest bei einem Großteil der Blogger.

Doch warum sollte ein Mensch sich dann der Öffentlichkeit so anvertrauen, besonders wo er doch Freunde hat, mit denen er eigentlich reden könnte und die nicht so unglaublich desinteressiert reagieren wie das Internet? Die Antwort ist glaube ich schlicht und ergreifend, sie wollen sich wichtig machen. Das ist nicht auf alle bezogen, sicher gibt es auch hier wie in vielen, vielen Fällen Ausnahmen von der Regel, aber ich glaube, dass Blogs als Werkzeug der Selbstprofilierung missbraucht werden. Wenn ich schreibe: Ah, mir geht es unglaublich schlecht, mein Leben ist vorbei und die Welt geht unter, dann möchte ich, dass mich bitte jemand bemitleidet. Es ist ein in meinen Augen hilfloser Schrei nach Aufmerksamkeit, der nur von möglichst vielen Klicks auf den Blog und möglichst vielen Kommentaren unter dem Blog befriedigt werden kann. Aus einem ganz ähnlichem Grund schmeißen sich Kinder mitten auf der Straßen schreiend auf den Boden. Und ich meinen Augen ist dieses ganze Gejammer nicht viel mehr und am besten dadurch zu kurieren, dass es ignoriert wird.

Published in: on Januar 25, 2012 at 11:10 am  Comments (5)  
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Geld regiert die Welt…

Das ist ein Spruch den jeder schon mal irgendwann in seinem Leben gehört haben muss. Alles was wir tun dreht sich entweder um unsere Liebsten oder um das liebe Geld. Es verdienen, es behalten, es ausgeben und seid erschreckend langer Zeit auch damit zu Handeln. Ich muss gestehen, dass Geld eine praktische Sache ist und das unsere Gesellschaft so wie sie ist nicht bestehen könnte, wenn es keine Geld geben würde, doch bin ich der Meinung, dass wir dem Geld zu viel Aufmerksamkeit schenken und ihm auch zu viel Wert beimessen.

Denn was wir aus den Augen verlieren ist, dass Geld an sich nichts wert ist. Es schafft keinen Wert, es ist eigentlich eine potenzielle Größe wie Temperatur oder Druck, die wir erfunden haben um Waren mit einander zu vergleichen, die sich ohne Geld nicht mit einander vergleichen ließen. Angenommen ein Bauer produziert Weizen und der andere züchtet Kühe wäre der Handel zwischen ihnen ein ewiges Gefeilsche, weil jeder der Meinung ist, dass seine Ware mehr wert ist als die des anderen. Es ist schwer, eine Kuh in Weizen auf zu wiegen. Dafür gibt es Geld, damit jeder Bauer seine Erträge an jemanden verkaufen kann, der wirklich was damit anfangen kann und damit er einen Gegenwert erhält und das ist auch eine gute Sache.

Doch was wir dabei vergessen, Geld ist nur etwas wert, wenn andere Menschen es als wertvoll ansehen. Zum Beispiel komme ich selbst mit Euros in China auf dem Land nicht besonders weit. Das Geld ist an und für sich nicht weniger wert, doch das bringt die Menschen trotzdem nicht dazu, es im Tausch gegen Waren an zu nehmen. Meine Frage ist also, wie konnte etwas, dessen Wert nicht nur von Tag zu Tag immensen Schwankungen ausgesetzt ist sondern nicht mal an allen Orten gleich viel Wert ist unser Leben so stark beeinflussen? Wie kann Geld die Welt regieren, wenn es an einer Stelle alle Türen öffnet und an einer anderen nicht mal das kleinste Türchen? Natürlich träumt jeder von einem Leben, in dem er so viel Geld besitzt das er sich darum keine Sorgen mehr zu machen braucht, weil Geld Sicherheit, Ansehen und Luxus bedeutet.  Doch ich bin der Meinung, dass wir uns zumindest von Zeit zu Zeit mal Gedanken darüber machen, was es mit dem Geld eigentlich auf sich hat. Menschen haben das Geld geschaffen und mehr oder weniger beliebig seinen Wert festgelegt, darum sollte man sich nicht zu sehr auf Geld verlassen. Denn es ist eine relative Größe, die sich ständig ändert, mal zu unseren Gunsten und mal nicht….

Published in: on Januar 24, 2012 at 10:55 pm  Schreibe einen Kommentar  

Bruce Wayne vs Edward Cullen

Wenn man sich das heutige Abendprogramm anschaut, wird man feststellen, dass sowohl Batman Begins und Twilight-Biss zum Morgengrauen zur selben Zeit laufen. Das wird viele Paare vor eine Entscheidung stellen, die nicht so einfach zu treffen ist und wenn beide Partner Dickköpfe sind, zu einem ausgewachsenen Streit kommen können. Ich habe natürlich zu diesem Thema auch eine Meinung und werde versuchen zu erklären, warum man Batman jederzeit einem Film wie Twilight vorziehen sollte.

Schauen wir uns zuerst die beiden (männlichen) Hauptcharaktere der Filme an. Zum einen haben wir Bruce Wayne, einen Multimillionär der sein ererbtes vermögen dazu verwendet dem Bösen in seiner Stadt den Kampf anzusagen. Doch das ist ein bisschen allgemein gehalten. Als Kind musste Bruce mit ansehen, wie seine Eltern bei einem Überfall auf offener Straße erschossen wurden. Verständlicherweise ist dieses Erlebnis prägend für den kleinen Bruce und sorgt unter anderem dafür, dass er in seinem ganzen Leben keine Schusswaffe abfeuert. Nachdem seine Eltern ermordet wurden, schwor Bruce an ihrem Grab, dass er seine Heimatstadt Gotham City von allen Verbrechern befreien würde. Um seinen Schwur zu erfüllen, bereiste Bruce die ganze Welt um von den Meistern ihres Faches Kriminologie, Chemie, Physik und Ingenieurswissenschaften zu studieren. Auf dieser Reise eignete er sich auch viele verschiedene Kampftechniken an, die ihm in seinem späteren Leben als Batman helfen würden. Als er jedoch nach Gotham City zurückkehrte fand er eine Stadt vor, die in Korruption und Verbrechen zu ersticken drohte. Die Polizei war nicht mehr den Bürgern, sondern nur noch ihren eigenen zwielichtigen Machenschaften verpflichtet. Als Bruce Wayne hätte er nicht viel ausrichten können, er brauchte eine Maske, hinter der er sich verstecken konnte, eine Gestalt, die schon bei ihrem bloßen Anblick den Verbrechern das fürchten lehren würde und hinter der ihn niemand vermutete. So wurde Batman geboren, einer der größten Helden, die DC jemals hervorgebracht hat.

Auf der anderen Seite haben wir Edward Cullen. Cullen wurde am 20.6.1901 in Chicago, Illinois unter dem Namen Edward Anthony Masen als Kind eines erfolgreichen Rechtsanwalts geboren. Er verbrachte eine recht normale und sorgenfrei Kindheit im Kreise seiner Eltern und Freunde. Doch der erste Weltkrieg kam auf und Edward war mit 17 Jahren schon fast alt genug für den Wehrdienst, als plötzlich die Spanische Grippe in Chicago ausbrach und die gesamte Familie Masen daran erkrankte. Die Mutter war so in Sorge um ihren noch jungen Sohn, dass sie den besten Arzt der Stadt engagierte, um ihn zu helfen. Besagter Arzt war Carlisle Cullen, der nicht nur ein renommierter Doktor, sondern auch Vampir war. Er versuchte Edward zu retten, doch gegen die spanische Grippe gab es kein Heilmittel. Also entschloss Carlisle sich dazu Edward zu beißen, um ihn als Vampir die Gabe des ewigen Lebens zu geben. Da er nun nicht mehr zu seiner Familie zurückkehren konnte, teils, weil er ein Vampir war, teils, weil sie auch von der spanischen Grippe dahingerafft wurden, lebte er fortan bei Carlisle und seiner Frau. Doch Edward hatte bevor er sich endgültig zu der Familie Cullen gesellte eine rebellische Phase, in der er auszog, um mithilfe seiner Fähigkeit Gedanken zu lesen „böse“ Menschen ausfindig zu machen und zu töten. Doch nach einigen Jahren bereute er seine Taten und wurde zu einem „Vegetarier“, also einem Vampir, der keine Menschen tötet.

Eigentlich sollte nach diesen beiden Kurzlebensläufen klar sein, warum Batman um Längen besser ist als Twilight, aber ich werde es noch einmal zusammenfassen: Bruce Wayne ist ein Mann, der Seit seiner frühsten Kindheit mit Problemen zu kämpfen hat, die nicht materieller Natur sind, sonder geistiger. Er hat seine Eltern verloren und nicht nach Rache gelechtzt, sondern danach seine Stadt sicherer zu machen, damit kein anderes Kind seine Erfahrungen teilen muss. Edward war sicher auch ein Kind trauriger Umstände, doch hat er sich nicht entschlossen seine Kräfte zum wohle aller einzusetzen. Die Cullens sind eine abgeschottete Gemeinschaft, die nichts mit Menschen zu tun haben wollen und auch kein Interesse gehen, ihnen zu helfen (wenn ich das sage nehme, ich natürlich Carlisle aus, der Arzt wurde trotz seines Blutdurstes).  Batman ist ein Mensch, der sich gegen ein System auflehnt, dass den „kleinen Mann“ unterdrückt und das ohne über wirkliche Superkräfte zu verfügen. Alles, was er hat, ist seine normale Kraft und seinen Verstand. Edward ist in erster Linie daran interessiert keinen Schaden zu verursachen.

Als Letztes muss ich noch anfügen, und das ist jetzt ein ganz persönlicher Punkt, dass ich Twilight noch immer nicht verziehen habe, was sie aus Vampiren gemacht haben. Vor Twilight waren sie das ultimative Böse, sie töteten mit Stil und aus Freude am Verderben. Jetzt stehen kleine Teeny Mädchen auf Vampire und alle wollen sie einen Freund wie Edward. Die Twilight-Bücher haben Vampire weichgemacht und das werde ich ihnen nie verzeihen.


Published in: on Oktober 30, 2011 at 6:34 pm  Schreibe einen Kommentar  

Die Entstehung der Sprache

Vielen meinen, dass was uns wirklich von allen anderen Tieren unterscheidet ist die Fähigkeit zu sprechen. Durch die Gabe der Sprache und die Fähigkeit, diese Sprache für spätere Generationen fest zu halten haben wir einen so genannten kollektiven Wissensschatz erworben, der uns eine brisante geistige Entwicklung ermöglicht hat. Im Gegensatz zu allen anderen Arten können wir unseren Kindern „theoretischen“ Unterricht in gewissen Bereichen geben, der das Wissen aber nicht unbedingt die für die Handlungen nötigen Fähigkeiten mit sich bringt. Doch wie ist diese Sprache, dieses sehr komplexe Zusammenwirken von verschiedenen Lauten und Betonungen eigentlich ursprünglich entstanden?

Ich hab mich wie immer wenn mich so eine Frage packt als aller erstes im Internet ein bisschen schlau darüber gemacht. Doch leider scheint es garnicht so einfach zu seine eine Vernünftige Antwort auf die Frage nach den Ursprüngen der Sprache zu geben. Man ist sich sicher, dass es seit ungefähr 100.000 Jahren die anatomischen Voraussetzungen für das kontrollierte bilden von Lauten beim Menschen gibt. Wann und wo sich jedoch die erste „richtige“ Sprache entwickelt hat, oder wie sie funktioniert hat ist reine Spekulation. Worin sich allerdings alle Theorien einig sind ist, dass es ein dynamischer Prozess war.

Man kann sich das ungefähr so vorstellen: Ein Klischee-Höhlenmensch sieht einen seiner Artgenossen, zeigt auf einen Stein uns stößt dabei einen Laut aus. Dieser Laut unterscheidet sich jedoch am Anfang nicht großartig von allen anderen Lauten. Erst durch ständiges wiederholen des selben Lautes und dabei auf einen Stein zeigen über einen langen Zeitraum wird dem anderen Höhlenmenschen klar, dass mit „Hugabu“ wohl ein Stein gemeint sein muss. Der Vorteil einer Sprache ist, dass man bei einem bestimmten laut ein abstraktes Bild in seinem Kopf hat und damit weiß, wovon das Gegenüber spricht. Bis dieses Stadium erreicht wurde ist jedoch nach Meinung einiger Gelehrter ein nicht unbeträchtlicher Zeitraum vergangen. Ich formuliere diese Aussage mit Absicht so wage, weil sich die Aussagen der Gelehrten stark von einander unterscheiden. Doch als dieser Schritt vollzogen war, konnte man eigentlich schon von einer „richtigen“ Sprache sprechen. Alles was sich über die Jahre dazu entwickelt hat, die Einzahl und die Mehrzahl, verschiedene Zeiten, verschiedene Fälle, all das ist nur schmückendes Beiwerk und ein Zeichen dafür, dass Sprache schon immer dynamisch war und die Regeln die es bei Anwenden zu beachten gibt eigentlich völlig aus der Luft gegriffen sind. Genau wie alle Wörter die es in einer Sprache gibt. Man sollte sich wirklich mal bewusst machen, dass all die Wörter mit denen wir uns verständigen für einen Menschen der unsere Sprache nicht beherrscht wie wahllos zusammengewürfelter Lautbrei klingen muss, den er sich auch nicht ohne Weiteres logisch erschließen kann.

Immer wenn ich mich mit solch einem Thema beschäftigt habe bin ich begeistert von den Leistungen, die die Rasse Mensch über die Jahre vollbracht hat. Es wundert mich nicht, dass wir uns für etwas besonderes halten, wenn man bedenkt, was wir alles aus dem Nichts erschaffen haben: Sprache, Mathematik, Werkzeuge, Waffen, Krieg und so weiter. Ich bin mir nicht sicher ob wir die dümmste oder die schlauste Rasse auf diesem Planeten sind, aber wir haben auf jeden Fall eine Menge bewirkt in der kurzen Zeit, die wir auf dieser Erde verweilen…

Published in: on Oktober 29, 2011 at 10:50 pm  Comments (2)  

Literatur, was ist das eigentlich?

Ich bin ein Mensch, der sich gerne über Dinge, die nicht viele andere interessieren Gedanken macht. Diese Themen greife ich auf, wälze sie ein bisschen im Kopf hin und her, informiere mich recht oberflächlich darüber und halte meine Gedanken dazu in diesem Blog fest. Ich lasse mich dabei von vielen verschieden Quellen inspirieren. Das Thema zu diesem Text hat ein Freund von mir heute erst in seinem Blog behandelt und mich dazu verleitet mich mit diesem doch recht wagen Begriff ein wenig näher auseinander zu setzen (by the way, zu besagten Blog kommt ihr über diesen Link: http://chilischaf.wordpress.com ). Literatur… alleine das Wort strotzt von Kunst und trägt sofort große Namen in seinem Schlepptau. Für die meisten wird das Wort spätestens in der Schule zu einer Art Freund-Feind, der für viel Freude aber auch für viel Verdruss sorgt. Doch was genau ist eigentlich Literatur, wie ist sie definiert, was verbirgt sich hinter diesem großen und für manch einen Furcht einflößenden Wort.

Wie immer im Leben, wenn ich eine Frage habe ist Wikipedia meine erste Quelle. Es mag zwar in der Wissenschaft verpönt sein, doch in der richtigen Welt ist es mir schon eine große Hilfe gewesen und ich würde es um nichts in der Welt missen wollen. Aber zurück zum Thema. Wikipedia versteht unter Literatur alle mündlich und schriftlich fixierten sprachlichen Zeugnisse. Im weiteren Text wird das ganze noch ein wenig mehr ausgeführt, aber ich werde mich erst einmal ein bisschen mit dieser Aussage befassen. Literatur ist demnach alles, was jemals von Menschenhand aufgeschrieben, aufgenommen, in Stein geritzt oder sonst wie „haltbar“ gemacht wurde. Das erstaute mich im ersten Moment, weil ich mir unter Literatur immer etwas vorgestellt habe, dass man mit Kunst gleichsetzen konnte. Doch dem ist wohl nichts so. Das bedeutet, dass jeder Mensch, der irgendwann irgendwas aufgeschrieben hat seinen Teil zur Literatur beigetragen hat. Schon ein merkwürdiger Gedanke. Doch es geht ja zum Glück noch weiter.

Der Begriff Literatur ist nämlich nur ein Oberbegriff, der sich in viele, viele kleine Fachgebiete aufspalten lässt. Man redet in der Regel von Kunst-, Fach-, oder Trivialliteratur. Was man sich unter Fachliteratur vorstellen kann ist denke ich jedem ein Begriff, doch mit dem beiden anderen Begriffen habe ich so meine Probleme. Sie sind nämlich nicht wirklich genau definiert und hängen recht stark vom Auge des Betrachters ab. Zu der so genannten Kunstliteratur gehören Romane, Gedichte, Kurzgeschichten und so weiter. Zu der so genannten Trivialliteratur gehören Zeitungsartikel, Nachrichtenmeldungen und eben alles, was nicht in die ersten beiden Gebiete gehört. Doch die Grenzen sind wie in vielen Gebieten fließend. Nimmt man zum Beispiel das Buch „Eine kurze Geschichte der Zeit“ von Steven Hawkings. Das Buch lässt sich kaum in einen der Bereiche einordnen. Es folgt einem so genannten narrativen Faden, es ist aber kein Roman. Es enthält viele Fachbegriffe und erklärt wissenschaftliche Theorien, jedoch ohne sie genau zu erklären oder gar zu beweisen und es ist aus dem Verlangen heraus entstanden, den Menschen die Angst vor der Physik zu nehmen, weshalb es von vielen Fachleuten als Trivialliteratur abgetan wurde. Wie wir sehen ist es nicht so einfach ein Buch in diesen Kategorien unter zu bringen. Das einzige von dem man sich sicher sein kann ist, dass wir es hier mit Literatur zu tun haben. Auch wenn wir nicht wissen mit welcher…

Literatur ist also wieder eines der Worte, die wir Menschen erfunden haben um uns selbst die Welt zu erklären ohne genau zu wissen, wovon wir eigentlich reden. Das ist das einzige, was ich nach all meinen Überlegungen zu dem Thema sagen kann…

Published in: on Oktober 28, 2011 at 6:11 pm  Schreibe einen Kommentar