Der Tod für Kinder

Ich habe mich in letzter Zeit mehr zufällig als aus wirklicher Neugier mit dem Thema „Der Tod aus Sicht eines Kindes“ beschäftigt. Wenn ich jetzt so darüber nachdenke mag es für einige merkwürdig erscheinen, warum man auf so ein Thema zufällig kommt aber lasst es mich kurz erklären: Ich schlenderte guter Dinge durch die örtliche Buchhandlung, auf der Suche nach einem Kinderbuch von dem mir meine Schwester erzählt hatte. Ich lese in der Regel keine Kinderbücher, doch das besagte Buch heißt die Menschenfresserin und sie hat da so begeistert von erzählt dass ich mir ein eigenes Bild verschaffen wollte. Darum durchstöberte ich die Kinderabteilung im besagten Buchladen und stolperte dabei über das Buch „Der Besuch vom kleinen Tod“. Mich hat schon der Titel so gefreut das ich nicht widerstehen konnte und das Buch in die Hand nahm. Es ist wie der Titel und der Standort des Buches schon vermuten lassen ein Buch, dass kleinen Kindern eine Antwort auf die Frage: „Was passiert, wenn man nicht mehr lebt?“ geben soll. Ich halte also dieses Buch in der Hand und bin begeistert von der Geschichte, den Zeichnungen und der gesamten Atmosphäre, die das Buch ausmacht. Ich war sogar so begeistert, dass ich mich nicht zurückhalten konnte und das Buch gekauft habe.

Der Grund für meine Begeisterung war schlicht und einfach, dass das Buch mir eine neue Perspektive aufgezeigt hat. Im Buch wird der Tod als eine sehr freundliche und Zitat „reizende Person“ dargestellt, die sich nichts mehr wünscht als den Menschen, die gestorben sind den Übergang vom Leben ins Nichtleben so angenehm wie möglich zu machen, ohne jedoch von den Leuten verstanden zu werden. Erst ein Mädchen, dass an einer sehr schweren und schmerzvollen Krankheit gestorben ist und sich auf den Tod gefreut hat, erkennt das wahre Wesen des Tods und zeigt seine guten Seiten auf. Dieser Ansatz ist in meinen Augen der wohl beste, den man in Bezug auf den Tod haben kann. Warum soll man Angst haben, obwohl man sich nicht sicher sein kann, was nach dem Leben kommt? Ist es nicht viel tröstlicher, wenn man daran glaubt, dass der Tod eine reizende kleine Person ist, die sich um uns kümmert, wenn das Leben uns im Stich lässt? Das muss denke ich jeder für sich ausmachen, doch ich war begeistert von dem Buch und den Gedanken, die darin propagiert werden und ich kann nur jedem empfehlen es auch einmal zu lesen. Auch wenn es für Kinder ist.

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Published in: on Oktober 21, 2011 at 7:07 pm  Comments (2)  

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2 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Ist man nicht deswegen traurig, weil man nicht mehr lebt, und nicht deswegen, weil man stirbt?

    • Was genau meinst du damit?


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